Fritz Brechtel mit überragendem Ergebnis für Landratswahl nominiert

Dr. Fritz Brechtel ist Kandidat für die Landratswahl im Kreis Germersheim am 14. Mai. Bei einem Mitgliederparteitag der CDU wurde er Freitagabend in der vollbesetzten Turnhall in Jockgrim mit 99 Prozent der Stimmen gewählt. Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Gebhart schlug Brechtel im Namen des Vorstands vor. „Dass sich unser Landkreis in den letzten Jahren weiter positiv entwickelt hat, hängt maßgeblich auch mit der Arbeit von Fritz Brechtel zusammen. Er hat für „seine“ Heimatregion viel vorangebracht, und er ist voller Tatendrang, Leidenschaft und Elan für die Zukunft. Er führt die Menschen zusammen und ist ein Landrat zum Anfassen“, so Gebhart.
In einer begeisternden Rede zog Brechtel ein Fazit seiner Jahre als Landrat. Der Landkreis Germersheim hat sich unter der Regie von Landrat Fritz Brechtel sehr gut entwickelt. Es waren gute Jahre für den Kreis Germersheim. Mehrere Tausend Arbeitsplätze wurden  neu geschaffen. Firmen vergrößerten sich oder siedelten sich neu an. Einer Studie zufolge ist der Landkreis Germersheim das wirtschaftliche Zugpferd in Rheinland-Pfalz. Der öffentliche Personen-Nahverkehr wurde deutlich verbessert. Neben der Verlängerung der Stadtbahn von Wörth nach Germersheim und darüber hinaus der Einrichtung der S-Bahn bis Ludwigshafen und Mannheim wurde im gesamten Kreis das Buskonzept neu gestaltet, so dass jeder Ort von 8.00 bis 20.00 Uhr im Stundentakt an die Stadtbahn angeschlossen ist. Die Schullandschaft entwickelte sich rasant. Drei neue Integrierte Gesamtschulen und neue Bildungsgänge wurden eingerichtet, seit Jahren werden die Schulgebäude neu gebaut oder modernisiert, allein seit 2010 wurden hierfür über 60 Millionen Euro verwendet. Kinder finden sehr gute  Bildungsvoraussetzungen in Wohnortnähe vor. Schwächere  Schüler werden gefördert, beispielsweise in den Praxisklassen BBS-Bistro oder der Holz- und Metallwerkstatt. Alle weiterführenden Schulen sind mit Schulsozialarbeitern ausgestattet und in die Trägerschaft des Landkreises überführt. 

Für die Bereiche Kindertagestätten, Jugend und Soziales sowie Bildung werden über 90 % der Finanzmittel des Kreishaushaltes ausgegeben. Für die über 70 Kindertagesstätten werden jährlich über 40 Millionen Euro ausgegeben. Im Kreis ist ein umfassendes und präventives soziales Netzwerk eingerichtet mit Familienbüros, Jugendpflegern, Sozialen Diensten und vieles mehr,  so dass Menschen in prekären Lebenslagen leicht und ortsnah Hilfe finden.

Für die verbesserte Sicherheit bei medizinischen Notfällen wurde eine zusätzliche Rettungswache in der Mitte des Kreises eingerichtet. Der Katastrophenschutz ist hervorragend aufgestellt. Feuerwehr, DRK, THW, DLRG, MHD, Polizei, Bundeswehr und andere arbeiten bestens zusammen, was mit verschiedenen Großübungen unter Beweis gestellt wurde. Die Kreisverwaltung wurde neu organisiert.

Ein Selbstläufer wurde mittlerweile das vom Landkreis initiierte bundesweite Modellprojekt „Gemeinsam älter werden zuhause – heute, morgen und in Zukunft“. Allein die Zahl der Seniorenbetreuer stieg infolge des Projektes von 2 auf 37. Die Seniorenleitstelle des Kreises unterstützt die zahlreichen Aktivitäten mit dem Ziel, die gute Lebensqualität aller bis ins hohe Alter zu erhalten.

Ebenfalls äußerst erfolgreich wurde das Projekt „Mobile Retter“ eingeführt, als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz, als zweiter Landkreis bundesweit. Mittlerweile konnte Landrat Brechtel bereits über 250 Personen als Mobile Retter ernennen, die an nahezu 200 Einsätzen als lebensrettende Ersthelfer im Einsatz waren.

Der Landkreis Germersheim ist mittlerweile wirtschaftsstark, bildungs- und familienfreundlich, sozial und innovativ. Wir sind hervorragend aufgestellt. Es sei eine sehr herausfordernde und spannende Aufgabe, diese positive Entwicklung an maßgeblicher Stelle gemeinsam mit vielen Unterstützern durchzuführen, so Landrat Brechtel.

Mit den Nachbarregionen Europäische Metropolregion Rhein-Neckar, Technologieregion Karlsruhe und Eurodistrict PAMINA ist der Landkreis durch die Initiativen des Landrates bestens verbunden. Das macht es leichter, gemeinsame Ziele zu erreichen. Beispielsweise wurden durch seine Mitwirkung Initiativen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes und ein Aktionsplan zur Verbesserung der Mobilität gestartet.

Für die Zukunft sieht er große Herausforderungen. Der Landkreis Germersheim habe noch viel Entwicklungspotential. Neben den Themen Wirtschaft und Arbeitskräfte, Bildung, Soziales, Demographie sowie Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität sieht Brechtel besonders die rasante technische Entwicklung als große Zukunftsaufgabe. Die Fortführung des kreisweiten Breitbandausbaus, der Einzug intelligenter Technik in die Gemeinden, Häuser und alle Lebensbereiche ist aktiv so zu gestalten, dass sie möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Vorteil nutzen können. Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien werden wichtige Zukunftsthemen bleiben.

Auch am Thema zweite Rheinbrücke gilt es hartnäckig dranzubleiben, um dieses wichtigste Infrastrukturprojekt des Kreises endlich umzusetzen. Soweit nur einige Beispiele der Themen und Handlungsfelder.

„Ich bin fit und gesund und habe die volle Unterstützung meiner Familie. Auch das  tolle Ergebnis heute Abend ist eine super Motivation. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung und Kompetenz sowie meine ganze Kraft eine weitere Amtsperiode  für meine Heimat, den Landkreis Germersheim, einsetzen zu können. Für die Zukunft habe ich noch viele Pläne und Ideen. Gemeinsam können wir zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger noch vieles erreichen“, so Brechtel.

Die Anwesenden feierten das überzeugende Wahlergebnis mit minutenlangen stehenden Ovationen. Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Gebhart, Landtagsabgeordneter Martin Brandl, Bürgermeister Marcus Schaile und viele andere gratulierten ihm zu der überzeugenden Nominierung und wünschten ihm viel Erfolg für seine dritte Landratswahl. Für den Landkreis Germersheim gilt: Brechtel - Aller guten Dinge sind drei!
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